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Digischmiede Wagram

Bei der DIGISCHMIEDE WAGRAM in Großweikersdorf stand am 21.4. 2026 der vielseitige Einsatz von künstlicher Intelligenz im kommunalen Alltag im Mittelpunkt. Gemeindemitarbeiterinnen und -mitarbeiter sollten konkrete Anwendungen kennenlernen und direkt auszuprobieren – mit überraschend greifbaren Ergebnissen. Hausherr Bürgermeister Alois Zetsch und Regionalberaterin Monika Heindl (NÖ Dorf & Stadterneuerung) begrüßten die Interessierten bei diesem Angebot der Kleinregion Wagram.

Im Rahmen der Schulung mit dem KI-Coach der NÖ Dorf & Stadterneuerung Christian Haider testeten Teilnehmende unter anderem, wie sich Gemeinderatsbeschlüsse rasch und verständlich in Artikel für Gemeindezeitungen umwandeln lassen. Auch die Bewerbung regionaler Veranstaltungen wurde simuliert: So entstand ein Pressetext ebenso wie Social-Media-Beiträge etwa für den Wagramer Weinfrühling und die Wagram Weintrophy.

Ein weiteres Beispiel war die Erstellung einer Einladung zur Sternwanderung zum Naschmarkt Kirchberg. Eine Teilnehmende ließ sich die gesetzlichen Grundlagen in Niederösterreich für die schulische Nachmittagsbetreuung analysieren und in eine verständliche Elterninformationen und in einen Pressetext übersetzen.

Auch klassische Verwaltungsthemen wurden behandelt: Die KI half bei der Formulierung einer Ausschreibung für einen Gemeindetraktor sowie beim Durchspielen von Argumentationen rund um eine mögliche Gebührenerhöhung. Ideen für die Gestaltung eines Gemeinde-Jubiläums wurden ebenso entwickelt wie Anregungen für die Nutzung eines unbebauten Grundstücks im Ortskern mit Fokus auf Klimafitness und Nachbarschaft. Abgerundet wurde die Schulung durch einen Blick auf ungewöhnlichere Einsatzmöglichkeiten: So kann KI auch als Trainingspartner für Fitness genutzt werden.

Das Fazit der Teilnehmenden fiel insgesamt sehr positiv aus. Einige berichteten, dass ihnen das eine oder andere bereits bekannt war, sie aber dennoch neue Anwendungen und Zugänge kennenlernen konnten. Andere zeigten sich besonders begeistert: Die Schulung habe die Erwartungen übertroffen und „viel Neues“ vermittelt. Auch erfahrene Nutzerinnen und Nutzer betonten, dass es im Umgang mit KI „immer wieder etwas Neues zu lernen“ gebe.

Mehrfach wurde die hohe Praxisrelevanz hervorgehoben: Das Gelernte wollen viele nun im Arbeitsalltag ausprobieren. Es gäbe ein großes Potenzial für die Zukunft. Gleichzeitig stimmt nachdenklich, was den enormen Energiehunger der unglaublich hohen Rechenleistungen für künstliche Intelligenz betrifft. Ein gemeinsamer Nenner zog sich dennoch durch die Rückmeldungen: Künstliche Intelligenz wird als Werkzeug verstanden – vergleichbar mit dem Computer –, dass die Effizienz steigern kann, sofern rechtliche und soziale Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.


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